<%@ Page Language="C#" AutoEventWireup="true" %> <%@ Register Src="../../DocumentLinkControl.ascx" TagName="DocumentLinkControl" TagPrefix="uc1" %> Gumbinnen

Gumbinnen

 

 

die Hauptstadt des Regierungsbezirks, ist aus dem in einer Flußschleife der Pissa gelegenen Dorf Pisserkeim in der prußischen Landschaft Nadrauen entstanden. Es erscheint urkundlich erstmals 1554. 1570 erbaute das Dorf eine Kirche und erhielt wahrscheinlich damals den Namen Gumbinnen. In den folgenden Jahrzehnten ließen sich in dem Ort Schweizer, Pfälzer, Magdeburger, Nassauer und 1732 Salzburger nieder, diese gründeten 1739 das Salzburger Hospital. König Friedrich Wilhelm I. erhob den aufstrebenden, gewachsenen Ort 1724 zur Stadt und legte mehrere Behörden hierher. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt zur Beamtenstadt, sie hatte 1939 24534 Einwohner. -Das schräglinks geteilte Wappen zeigt oben in Rot den schwarzen preußischen Adler mit seinen Attributen, die aus der Teilungslinie wachsen, unten wieder in Rot einen steigenden, schwarzen Pfeil. (So ist das Wappen der Stadt 1724 verliehen worden. Dabei dürfte ein Schreibfehler vorliegen; denn der preußische Adler steht stets auf weißem Grund, außerdem müssen die heraldischen Felder im geteilten Schild verschiedenfarbig sein).